Zunächst klingt diese Frage albern. Allerdings ist es doch auch eine nützliche Überlegung. Ein Salat könnte aus allen denkbaren Zutaten bestehen. Die Kalorien summieren sich immerhin auf. Ein Nudelsalat enthält außerdem weitaus mehr Kalorien, als einem lieb sind. Ein Dressing mit Majonaise ist deswegen möglicherweise nicht die richtige Lösung. Fertige Dressings aus dem Supermarkt sind ebenfalls mit etwas Vorsicht zu genießen.

Ein Dressing aus dem Supermarkt

Es ist zwar nicht der Fall, dass ein fertiges Dressing eine richtige Kalorienfalle ist. Allerdings enthalten manche Dressings tatsächlich enorm viel Fett und das summiert sich tagsüber auf. Der Diät-Effekt des Salates könnte damit zerstört werden. Manch andere Dressings enthalten

  • Farbstoffe,
  • Aromen und
  • allerlei weitere Stoffe, die man in einem Dressing nicht vermutet.

Verschonen Sie Ihren Körper lieber von solchen Mischungen, die der Körper letztendlich verarbeiten und wohl über die Leber abbauen muss.

Wie bringe ich Geschmack ins Dressing?

Ein Salatdressing muss trotzdem nicht sehr viel mehr Aufwand verursachen, als das fertige Dressing in der Packung. Bei fertigen Dressings müssen Sie dann ohnehin die Flasche oder die Verpackung entsorgen. Vorher haben Sie das Dressing auch noch nach Hause getragen. Ein intensiver Geschmack ist aber jedem wichtig und kann ganz normal nach eigenen Vorlieben zusammengestellt werden.

  • Frische Kräuter,
  • Olivenöl,
  • Balsamico-Essig,
  • Zwiebel,
  • Senf
  • Knoblauch oder
  • Gewürze

sorgen für das richtig intensive Aroma.

Und das auch noch frisch und kalorienarm, ganz ohne Chemie. Für Abwechslung könnten außerdem auch orientalische Gewürze oder scharfe Gewürze sorgen. Es lohnt sich ein wenig nach Rezepten zu suchen. Und wenn Sie denken, dass Ihr Salat dann immer noch langweilig ist, probieren Sie ein Topping mit Beerenfrüchten. Ungewöhnliche Varianten machen nicht dick und bringen Spaß in solch ein Essen.

Wie viele Kalorien haben Fette denn überhaupt?

Fette tragen den Ruf dick zu machen. Immerhin sind es ja 9,3 kcal pro Gramm Fett. Im Vergleich weisen Kohlenhydrate und Eiweiße bekanntlich einen Energiewert von 4,1 kcal auf ein Gramm auf.Bei Fetten gilt es deswegen aufzupassen.

Ob nun gesunde Fette oder nicht, ein zu viel gibt dem Körper möglicherweise zu viel Energie, die dieser so nicht verwerten kann. Verbrauchen Sie hingegen sehr viel Energie im Alltag, dann müssen Sie nicht ganz so genau auf die Fette achten.

Wie viel Fett ist empfohlen?

Hier gibt es unterschiedliche Fette. Gesunde Fette und ungesunde Fette. Die ungesunden Fette sind natürlich zu meiden und nur in ganz kleinen Mengen zu verzehren. Für den durchschnittlichen Bürger sind es 30 % der Tagesenergie, laut DGE, die mit Fett abgedeckt werden sollen.

Umgerechnet sind das bis zu 90 Gramm etwa. Und diesen Wert hat der Mensch auch schnell erreicht. Planen Sie deswegen ein Salat-Dressing beispielsweise sinnvoll, aber nicht spartanisch.

Ist Fett gleich Fett?

Heute wissen wir bereits ganz genau, dass Fett nicht gleich Fett ist. Und Sie haben mit großer Sicherheit ebenso schon von gesunden und ungesunden Fetten gelesen. Ungesunde Fette heißen Transfette und ungesättigte Fettsäuren.

Mit diesen müssen Sie gut haushalten. Gesunde Fettsäuren wiederum sind die einfach und mehrfach gesättigten Fettsäuren. Es handelt sich dabei um flüssige Öle. Und weil mit deren Produktion leider viel Schindluder betrieben wird, sollten Sie bitte auf einen ausreichend gute Qualität achten.

Dressing mit Ölen

Öle im Dressing sind trotzdem kein Tabu. Der Körper braucht unbedingt gesunde Fette für seine Gesundheit. Ohne gesunde Fette wird der Körper richtig krank. Mehr dazu erkläre ich Ihnen sehr gerne in einer Beratung. Hierzu gibt es einige wissenswerte Dinge zu erzählen.

In der kalten Küche dürfen gesunde Öle keinesfalls fehlen. Variieren Sie ruhig ein wenig und genießen Sie den fruchtig-scharfen Geschmack in einem guten Dressing. In Verbindung mit Kräutern erleben Sie oft ein spannendes Geschmackserlebnis, das Sie über lange Zeit zufriedenstellt.

Dressing mit Yoghurt

An warmen Tagen ist ein kühles Yoghurt-Dressing eine wunderbare Idee. Warum nicht in Verbindung mit Gurken, Knoblauch und Olivenöl als Tzatziki-Dressing zum Beispiel? Oder Sie suchen sich eine Variante, die Ihnen zusagt.

Mithilfe von Dressings schaffen Sie viel Abwechslung und die übrigen Reste schmecken auch wunderbar als Dip für Gemüse oder Topping auf Brot. Seien Sie kreativ und schaffen Sie sich Abwechslung.

Vinaigrette – ja oder nein?

Der Name lässt vermuten, dass darin Alkohol enthalten ist. Es ist für gewöhnlich jedoch kein Alkohol in der normalen Vinaigrette vermischt. Sie können natürlich einen Weißweinessig verwenden, doch wird dieser keinen Alkohol mehr enthalten. Eine Vinaigrette wird gerne mit Senf und Kräutern zubereitet. Es spricht also überhaupt nichts dagegen solch ein Dressing zu mischen.

Es gibt aber auch Dressings, in denen Weißwein mit eingemischt wird. Ich möchte Ihnen dazu nicht raten, weil Alkohol im gesunden Essen nicht viel zu suchen hat. Es gibt konkrete Gründe, die dagegen sprechen. Suchen Sie sich lieber Alternativen und meiden Sie Alkohol im Speiseplan.

So funktioniert das Standardrezept für Sylter Dressing

Auf der Suche nach einem geschmackvollen Dressing gelangen Sie vielleicht schnell einmal zu den Spezialitäten unter den Dressings. Warum aber kaufen? Mit den folgenden Zutaten gelingt Ihnen das Sylter Dressing im Handumdrehen:

Joghurt, griechischer (10% Fett)

ein Kleks saure Sahne

eine kleine Schalottenzwiebel würfeln

Knoblauch ausdrücken oder kleinschneiden

Olivenöl

heller Essig

Senf nach Vorliebe

Gewürze:

Dill

Salz

Pfeffer

Zitronensaft

Messen Sie Senf, Essig und Öl mit einem Esslöffel ab. Versuchen Sie am besten selbst abzuschmecken, wie Sie es mögen. Wenige Esslöffel genügen ja bereits.

Das Fazit

Nein, der Salat wird üblicherweise nicht durch die Kalorien eines normalen und gesunden Dressings zum Dickmacher. Rechnen Sie am besten die täglichen Energiewerte zusammen. Dann erkennen Sie ganz genau, was gut ist und was weniger gut ist. Sie sollten lediglich auf künstliche Dressings verzichten, wenn diese mit viel Lebensmittelchemie angereichert sind. Ein gutes selbstgerechtes Dressing kann jeden Salat zum Erlebnis werden lassen. Seien Sie experimentell und finden Sie spannende Varianten für sich.